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Geschrieben von: Administrator   
Freitag, den 30. November 2012 um 19:51 Uhr

Satzung des 1. FC Nußbaum e.V.

Inhalt

§ 1    Sitz und Verbandszugehörigkeit
§ 2    Zweck, Gemeinnützigkeit
§ 3    Mitgliedschaft
§ 4    Aufnahme
§ 5    Austritt, Ausschluss, Vereinsstrafen, Ende der Mitgliedschaft
§ 6    Rechte und Pflichten der Mitglieder
§ 7    Einkünfte und Ausgaben des Vereins
§ 8    Vermögen
§ 9    Organe des Vereins
§ 10  Vorstand
§ 11  Vorstandswahl
§ 12  Befugnisse des Vorstandes
§ 13  Ausschüsse
§ 14  Jugendleitung
§ 15  Kassenprüfer

§ 16  Geschäftsjahr
§ 17  Versammlungen
§ 18  Ordentliche Mitgliederversammlung (Generalversammlung) und außerordentliche Mitgliederversammlung
§ 19  Wahlausschuss

§ 20  Haftung
§ 21  Auflösung
§ 22  Schlussstimmungen

Änderungen:

Nr.1  8. Mai 1980
Nr.2  29. Januar 1993

 

§ 1     Sitz und Verbandszugehörigkeit

 

Der am 15. Mai zu Nussbaum gegründete Verein 1. Fußballclub Nussbaum hat seinen Sitz in Nussbaum.

Seine Farben sind: Rot.

Er ist in das Vereinsregister bei dem Amtsgericht Bretten eingetragen worden und führt nach Eintragung den Zusatz „e.V.“

Er ist Mitglied des Badischen Fußballverbandes in Karlsruhe. Soweit es sich um Beachtung der Satzung, Ordnungen und Entscheidungen des Badischen Fußballverbandes handelt, gelten dessen Satzungen und Ordnungen in der jeweils gültigen Fassung rechtsverbindlich für den Verein und seine Einzelmitglieder.

Der Verein, wie auch seine Einzelmitglieder, unterwerfen sich der Rechtsprechung des Badischen Fußballverbandes und ermächtigen diesen, die ihm überlassenen Befugnisse bei der Verfolgung und Ahndung von Verstößen gegen Satzungen und Ordnungen an den Süddeutschen Fußballverband, den Deutschen Fußball-Bund zu übertragen.
Der Verein ist auch Mitglied des Badischen Sportbundes.

 

§ 2     Zweck, Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung vom 24.12.1953, und zwar insbesondere durch die Pflege, Förderung und Verbreitung der Leibesübungen, insbesondere des Fußballsports und damit der körperlichen Ertüchtigung seiner Mitglieder.

Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins nicht mehr als ihre eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Wert ihrer geleisteten Sacheinlagen zurück.
Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Die Aufgaben des Vereins vollziehen sich unter Wahrung der parteipolitischen und konfessionellen Neutralität.

 

§ 3     Mitgliedschaft

Der Verein besteht aus:

a) aktiven Mitgliedern

b) passiven Mitgliedern

c) jugendlichen Mitgliedern (unter 18 Jahren)

d) Ehrenmitgliedern

Ehrenmitglieder genießen alle Rechte eines ordentlichen Mitgliedes.
Ehrenmitglied wird, wer 25 Jahre dem Verein ununterbrochen als ordentliches Mitglied angehört.
Ehrenmitglieder, welche das 60. Lebensjahr vollendet haben, werden beitragsfrei gestellt.

Aktives Mitglied kann werden, wer das 18 Lebensjahr vollendet hat.
Passives Mitglied kann jede Person werden, die das 18. Lebensjahr überschritten hat und bestrebt ist den Vereinszweck zu fördern und zu verfolgen, sowie einen in jeder Hinsicht guten Leumund besitzt. Aktive und passive Mitglieder haben gleiche Rechte und Pflichten.

Jugendliche Mitglieder sind solche, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
Zur Mitgliedschaft und sportlichen Betätigung muss in jedem Falle eine schriftliche Erlaubnis der Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters vorgelegt werden. Die Überführung zu den aktiven oder passiven Mitgliedern erfolgt automatisch jeweils auf den der Vollendung des 18. Lebensjahres
folgenden Monats.

Auswärtige Mitglieder sind solche, die nicht mehr am Sitz des Vereins wohnen und infolge der damit verbundenen örtlichen Trennung gehindert sind, am Vereinsgeschehen laufend teilzunehmen. Mitglieder welche nach auswärts ziehen und die neue Anschrift dem Verein bekannt geben, werden automatisch als auswärtige Mitglieder weitergeführt.

 

§ 4     Aufnahme

Mitglied des Vereins kann jede männliche und jede weibliche Person werden deren bürgerlicher Ruf unbescholten ist.

Die Mitgliedschaft ist durch schriftliche Anmeldung zu beantragen.
Der Gesamtvorstand entscheidet über die Aufnahme oder Ablehnung.
Eine ablehnende Entscheidung ist dem Antragsteller schriftlich mitzuteilen.
Dieser kann die Entscheidung in der auf die   Ablehnung folgenden Mitgliederversammlung verlangen. Deren Beschluss ist endgültig.
Die Entscheidung erfolgt mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Stimmen.

Die vom Verein festgesetzte Aufnahmegebühr ist spätestens mit der Aushändigung der Mitgliedskarte zusammen mit dem ersten Mitgliedsbeitrag zu zahlen.
Für Schüler über 18 Jahre, Jugendmitglieder und Studierende entfällt die Aufnahmegebühr.

Juristische Personen, Handelsgesellschaften, Körperschaften, eingetragene Genossenschaften und andere Personenvereine und Personenvereinigungen mit rechtlicher Selbstständigkeit können die Mitgliedschaft ebenfalls erwerben. In diesem Falle erfolgt die Festsetzung des Mitgliedsbeitrags gesondert.
Ein schriftlicher Aufnahmeantrag ist ebenfalls Voraussetzung für die Aufnahme.

§ 5     Austritt, Ausschluss, Vereinsstrafen, Ende der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endigt durch Tod, Austritt oder Ausschluss.
Die Funktionen und satzungsmäßigen Rechte kommen damit sofort zum Erlöschen.

Der Austritt kann jederzeit durch schriftliche Mitteilung an den Verein erfolgen.
Die Beitragspflicht erlischt erst mit Quartalsende. Der Verein behält sich das Recht vor, beim Austritt oder Ausschluss bestehende Beitragsrückstände innerhalb Jahresfrist einzufordern.
Vorausgezahlte Beiträge werden nicht zurückerstattet.

Der Ausschluss eines Mitgliedes kann durch den Gesamtvorstand aus folgenden Gründen erfolgen:

a.) wenn ein Mitglied längere Zeit seinen Verpflichtungen gegenüber dem Verein nicht nachgekommen ist
und trotz mehrmaliger Aufforderung seinen Zahlungen nicht nachkommt.

b.) bei groben oder wiederholten Vergehen gegen diese Vereinssatzung, sowie wegen grob unsportlichen
Betragens.

c.) wegen unehrenhaften Verhaltens, Unehrlichkeit oder sonstiger, das Ansehen des Vereins schädigender
oder beeinträchtigender Handlungen.

Das Mitglied ist vorher schriftlich zu hören, sofern seine Anschrift bekannt ist.
Von der Entscheidung ist dem Mitglied schriftlich durch eingeschriebenen Brief Mitteilung zu machen.
Es kann innerhalb von einer Woche gegen die Entscheidung Einspruch bei dem Ehrenrat des Vereins einlegen.
Dessen Entscheidung ist dem Mitglied ebenfalls durch eingeschriebenen Brief zuzustellen.
Dem Mitglied bleibt sodann der ordentliche Rechtsweg offen.

Eine Anrufung der Mitgliederversammlung ist unzulässig.
Der Ausgeschlossene verliert jeden Anspruch an den Verein, bleibt jedoch für einen dem Verein zugefügten Schaden haftbar.
Dem Verein gehörende Inventarstücke, Sportausrüstungen und Gelder etc., die sich in seinem Besitz befinden, sind sofort zurückzugeben.

Außerdem können gegen Vereinsmitglieder disziplinarische Strafen verhängt werden, wenn die unter a) bis c) genannten Voraussetzungen vorliegen, ohne dass der Ausschluss aus dem Verein in Frage kommt.

Es gelten die gleichen Verfahrensvorschriften wie für den Ausschluss.

 

§ 6     Rechte und Pflichten der Mitglieder

Ehrenmitglieder, aktive und passive Mitglieder haben gleiche Rechte im Verein. Sie haben Stimmrecht in allen Versammlungen und das Recht, an allen Veranstaltungen teilzunehmen.

Jugendliche Mitglieder haben kein Stimmrecht und sind nur mit Zustimmung des Gesamtvorstandes zur Versammlung zugelassen. Jedem Mitglied wird gewissenhafte Befolgung dieser Satzung und rege Beteiligung an den Versammlungen zur Pflicht gemacht. Außerdem wird von jedem aktiven Mitglied als selbstverständlich vorausgesetzt, dass es an den angesetzten Spielen und Wettkämpfen für den Verein oder an den festgesetzten Trainingsstunden regelmäßig teilnimmt und den Anordnungen des jeweils hierfür Verantwortlichen Folge leistet. Fühlt sich ein Mitglied aus irgend einem Grund benachteiligt, beleidigt oder zurückgesetzt, so ist es seine Pflicht, dies sofort dem geschäftsführenden Vorstand zu melden, der dann die Angelegenheit mit dem Gesamtvorstand oder Ehrenrat schlichtet.

Es ist keinem aktiven Mitglied des Vereins gestattet, in derselben Sportart einem anderen Sportverein als aktives Mitglied anzugehören.

Für Angehörige von Betriebs- oder Firmensportgemeinschaften gelten die von dem Badischen Fußballverband erlassenen besonderen Bestimmungen.

 

§ 7     Einkünfte und Ausgaben des Vereins

 

Die Einkünfte des Vereins bestehen aus:

a) Beiträgen und Aufnahmegebühren der Mitglieder

b) Einnahmen aus Wettkämpfen sowie sonstigen Vereinsveranstaltungen

c) freiwilligen Spenden

d) sonstigen Einnahmen

Die Höhe der Vereinsbeiträge sowie der Aufnahmegebühr wird vom Gesamtvorstand unter Genehmigung der Mitgliederversammlung festgesetzt.

Die Ausgaben des Vereins bestehen aus:

a) Verwaltungsausgaben

b) Aufwendungen im Sinne des § 2

Für besondere Aufwendungen und Anschaffungen sowie Baulichkeiten ist die Genehmigung der Mitgliederversammlung einzuholen.

 

§ 8     Vermögen

Für sämtliche Verbindlichkeiten des Vereins haftet ausschließlich das Vereinsvermögen, welches aus dem Kassenbestand und sämtlichem Inventar besteht.
Überschüsse aus allen Veranstaltungen gehören dem Vereinsvermögen.

 

§ 9     Organe des Vereins

a) Vorstand (§10)

b) Mitgliederversammlung (§18)

 

§ 10   Vorstand

Der Vorstand besteht aus:

a) dem 1. Vorsitzenden

b) dem 2. Vorsitzenden

c) dem Schriftführer

d) dem Hauptkassier

e) fünf Beisitzern

Der Vorstand wird ergänzt durch Abteilungsleiter:

a) des Spielausschusses

b) der Jugendleitung

c) des Wirtschaftsausschusses

Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der 1. Vorsitzende oder der 2. Vorsitzende.
Jeder der beiden Vorsitzenden ist berechtigt den Verein allein zu vertreten.

§ 11   Vorstandswahl

Die Wahl des Vorstandes und etwaiger Ausschüsse erfolgt auf unbestimmte Zeit in der Mitgliederversammlung. Wiederwahl ist zulässig.

Für ein während der Amtszeit ausscheidendes Vorstandsmitglied hat Neuwahl in der darauf folgenden Mitgliederversammlung zu erfolgen.

Eine Amtsenthebung ist durch 2/3 Mehrheitsbeschluss aller übrigen Mitglieder zulässig.

 

§ 12   Befugnisse des Vorstandes

Der 1. oder 2. Vorsitzende vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich.
Ihm obliegt die Geschäftsleitung, die Ausführung der Vereinsbeschlüsse und die Verwaltung des Vereinsvermögens. Er kann die Vertreterbefugnisse satzungsgemäß übertragen. Der Vorsitzende leitet die Verhandlungen des Vorstandes, er beruft den Vorstand ein, so oft die Lage der Geschäfte es erforderlich macht oder drei Vorstandsmitglieder diese beantragen. Die Einladungen zu den Vorstandssitzungen sollen schriftlich erfolgen.
Der Vorstand ist beschlussfähig wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist.
Die Bezeichnung der Gegenstände der Beratung bei der Einberufung der Sitzungen ist zur Gültigkeit der Beschlüsse nicht erforderlich. Die Beschlüsse werden nach Stimmenmehrheit gefasst.
Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

Dem Schriftführer obliegt die Anfertigung der zur Erledigung der Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung erforderlichen Schriftstücke. Er hat über jede Sitzung des Vorstandes und der Mitgliederversammlung ein Protokoll aufzunehmen, insbesondere die Beschlüsse aufzusetzen.
Die Protokolle sind vom Schriftführer und vom Vorsitzenden zu unterzeichnen.

Der Kassier verwaltet die Kasse des Vereins, führt ordnungsgemäß Buch über alle Einnahmen und Ausgaben und hat der Mitgliederversammlung einen mit Belegen versehenen Rechenschaftsbericht zu erstatten. Er nimmt alle Zahlungen für den Verein gegen seine alleinige Quittung in Empfang, darf aber Zahlungen für Vereinszwecke nur auf Anordnung des Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter leisten.

Der Vorstand ist berechtigt, den Vorsitzenden oder ein anderes Mitglied des Vorstandes zur Vornahme von Rechtsgeschäften jeder Art für den Verein zu ermächtigen.

 

§ 13   Ausschüsse

Die Mitgliederversammlung der Vorstand sind berechtigt, für den ordnungsgemäßen Ablauf der Vereinsverwaltung, Ausschüsse einzusetzen deren Mitglieder nicht Vorstandsmitglieder im Sinne der Satzung sind.

Insbesondere kommen in Frage:

a) Sportausschuss

b) Veranstaltungsausschuss

c) Materialausschuss

d) Ehrenrat

Die Zahl der Mitglieder dieser Ausschüsse wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt.
Die Wahlen hierzu nimmt die Mitgliederversammlung vor.

Der Ehrenrat hat den Zweck, persönliche Streitigkeiten unter den Mitgliedern zu schlichten.
Er besteht aus einem Vorsitzenden und vier Mitgliedern.
Seine Mitglieder sind nach Möglichkeit aus den Ehrenmitgliedern des Vereins auszuwählen.

 

§ 14   Jugendleitung

Die Jugendleitung kann sich eigene, von der Mitgliederversammlung genehmigte Richtlinien für ihre Aufgaben schaffen.

Für deren Einhaltung hat der Jugendausschuss verantwortlich zu sorgen.
Er ist auch für die einwandfreie und ordnungsgemäße Verwendung der dem Jugendausschuss zugewiesenen Geldmittel verantwortlich.

 

§ 15   Kassenprüfer

Von der Mitgliederversammlung werden aus den Reihen der Mitglieder zwei Kassenprüfer gewählt. Sie müssen mindestens 25 Jahre sein. Sie sind Beauftragte der Mitgliederschaft und mit dem Hauptkassier für die Richtigkeit der Kassenführung verantwortlich.

Durch Revisionen der Vereinskassen, der Bücher und Belege haben sie sich über die ordnungsgemäße Buch- und Kassenführung des Vereins auf dem laufenden zu halten.
In jedem Quartal soll mindestens eine Revision stattfinden.

Beanstandungen der Kassenprüfer können sich nur auf die Richtigkeit der Belege und Buchungen erstrecken, nicht aber auf die Zweckmäßigkeit und die Notwendigkeit der vom Vorstand genehmigten Aufgaben.

 

§ 16   Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr fällt zeitlich mit dem Kalenderjahr zusammen.

 

§ 17   Versammlungen

In bestimmten Zeitabständen sollen Versammlungen der Vereinsmitglieder stattfinden, deren Zeitpunkt tunlichst feststehend zu wählen ist.
Die Einberufung erfolgt durch Ankündigung am „Schwarzen Brett“ im Vereinsheim oder in der etwa vorhandenen Vereinszeitschrift oder durch schriftliche Benachrichtigung aller Mitglieder.

Die Tagesordnung bedarf der Genehmigung seitens der Versammlung.
Den Vorsitz in der Versammlung führt der 1. Vorsitzende oder sein Stellvertreter.

Jedes ordentliche Mitglied ist stimmberechtigt. Bei der Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit der erschienenen Mitglieder, bei Stimmengleichheit die Stimme des Vorsitzenden.
Die Abstimmung erfolgt mündlich.
Auf Verlangen eines Mitgliedes jedoch namentlich, auf Wunsch eines Drittels der erschienenen Mitglieder geheim.

Bei Wahlen ist, wenn sie nicht durch Zuruf erfolgen, Abstimmung durch Stimmzettel erforderlich.

 

§ 18   Ordentliche Mitgliederversammlung (Generalversammlung) und außerordentliche Mitgliederversammlung

Im ersten Monat eines jeden Geschäftsjahres findet die ordentliche Mitgliederversammlung statt. Der Termin der Versammlung muss drei Wochen vorher durch schriftliche Mitteilung an alle Mitglieder bekannt gegeben werden. Anträge zur jährlichen Mitgliederversammlung sind schriftlich zu stellen und müssen 10 Tage vor der Versammlung in Händen des Vorsitzenden sein.

Regelmäßige Gegenstände der Beratung und Beschlussfassung sind:

a) Jahresberichte

b) Rechenschaftsbericht und Bericht der Kassenprüfer

c) Entlastung des Vorstandes und der Ausschüsse

d) Neuwahlen des Vorstandes und der Kassenprüfer

e) Anträge

Eine Änderung der Satzung kann nur mit einer Stimmenmehrheit von 2/3 der erschienenen Mitglieder beschlossen werden.

Zur Wahl können nur Mitglieder vorgeschlagen werden, die in der betreffenden Versammlung anwesend sind oder deren schriftliches Einverständnis mit der ihnen zugedachten Wahl vorliegt. Alle Wahlen erfolgen mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt die Wahl als abgelehnt.

Die in der Versammlung gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vom Versammlungsleiter und Protokollführer zu unterzeichnen.

Die Entlastung des Vorstandes erfolgt durch den Vorsitzenden des Wahlausschusses, der der Versammlung auch die einzelnen Wahlvorschläge unterbreitet.
Nachdem der 1. Vorsitzende gewählt ist, übernimmt dieser den Vorsitz und die Durchführung der weiteren Wahlen. Bei Wahlen ist, wenn sie nicht einstimmig durch Zuruf erfolgen, Abstimmung durch Stimmzettel erforderlich.

In dringenden Fällen kann der Vorstand selbst oder auf Verlangen von mindestens einem Zehntel aller ordentlichen Mitglieder eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.

Für diese Versammlung genügt es, wenn die Bekanntgabe 5 Tage vor dem Termin an die Mitglieder schriftlich erfolgt.

 

§ 19   Wahlausschuss

Alljährlich kann durch die Mitgliederversammlung ein eigener Wahlausschuss, bestehend aus drei Mitgliedern, gewählt werden. Ihm sollen nach Möglichkeit Mitglieder angehören, die in langjähriger Zugehörigkeit zum Verein die Belange des Vereins kennen.

Amtierende Vorstandsmitglieder dürfen dem Wahlausschuss nicht angehören.

Der Wahlausschuss hat die Neuwahlen rechtzeitig vorzubereiten und geeignete Kandidaten für die Vereinsämter aufzustellen.
Seine Vorschläge werden der Mitgliederversammlung vorgelegt.

Der vom Wahlausschuss aus seinen Reihen gewählte Leiter hat der Versammlung als Alterspräsident die Entlastung des alten Vorstandes und die Neuwahlen durchzuführen.

Vorschläge aus der Mitgliederschaft sind 10 Tage vor der Versammlung dem Wahlausschussvorsitzenden bekannt zugeben.

 

§ 20   Haftung

Der Verein haftet gegenüber seinen Mitgliedern nicht für die bei den sportlichen Veranstaltungen etwa entstehenden Unfälle oder Diebstähle auf den Sportplätzen und in den Räumen des Vereins. Der Unfall- und Haftpflichtschutz ist durch den Badischen Fußballverband e.V. gewährleistet.

 

§ 21   Auflösung

Die Auflösung des Vereins kann erfolgen, wenn 3/4 der erschienenen Mitglieder einen diesbezüglichen Beschluss in einer jährlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung fassen.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins, soweit es die eingezahlten Kapitalteile der Mitglieder und den gemeinen Wert der von den Mitgliedern geleisteten Sacheinlagen überschreitet, der Gemeinde Nussbaum zur weiteren Verwendung im gemeinnützigen Sinne und im Interesse des Sportes zu, sofern das zuständige Finanzamt hierzu seine Einwilligung erteilt und der gemeinnützige Charakter des Vereins anerkannt ist.

 

§ 22   Schlussstimmungen

Die Satzung tritt nach Genehmigung durch den Badischen Fußballverband e.V., bei eingetragenen Vereinen auch durch das zuständige Registergericht, sowie des zuständigen Finanzamtes in Pforzheim und durch den Versammlungsbeschluss vom 30. Januar 1971 in Kraft.

Unterschriften: Es müssen 7 Unterschriften von Vereinsmitgliedern vorhanden sein.

Satzungsannahme: 30. Januar 1971
im Sportheim des 1. Fußballclub Nussbaum
in Nussbaum
unterzeichnet von:

Emil Bischoff
Herbert Hirsch
Stefan Brand
Gerhard Hirche
Erich Bischoff
Werner Kugele
Heinz Widmann

Vorstehende Satzung wurde heute in das Vereinsregister OZ. 101 eingetragen.

Bretten, den 27. März 1972

 

Satzungsänderungen

Nr. 1  8. Mai 1980

Durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom 8. Mai 1980 ist die Satzung in

§ 5  (Ausschluss),

§ 9  (Organe)

§ 10 (Vorstand)

geändert.

Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. und 2. Vorsitzende.
Jeder von ihnen ist alleinvertretungsberechtigt.

Eingetragen in das Vereinsregister des Amtsgerichts Pforzheim, OZ 529

 

Pforzheim, den 11. Juni 1981
Amtsgericht Pforzheim  - Registergericht -

 

 

Nr. 2  29. Januar 1993

 

Durch den Beschluss der Jahreshauptversammlung vom 29. Januar 1993 wurde die Vereinssatzung in folgenden Paragraphen geändert:

 

§ 3 Abs. 2 + 3 (Ehrenmitgliedschaft)

 

Eingetragen in das Vereinsregister des Amtsgerichts Pforzheim, OZ 529

 

Pforzheim, den 15. März 1993

Amtsgericht Pforzheim  - Registergericht -

 

 

 

 


Satzung des 1. FC Nußbaum e.V.

Inhalt

§ 1    Sitz und Verbandszugehörigkeit
§ 2    Zweck, Gemeinnützigkeit

§ 3    Mitgliedschaft
§ 4    Aufnahme
§ 5    Austritt, Ausschluss, Vereinsstrafen, Ende der Mitgliedschaft
§ 6    Rechte und Pflichten der Mitglieder
§ 7    Einkünfte und Ausgaben des Vereins
§ 8    Vermögen
§ 9    Organe des Vereins
§ 10  Vorstand
§ 11  Vorstandswahl
§ 12  Befugnisse des Vorstandes
§ 13  Ausschüsse
§ 14  Jugendleitung
§ 15  Kassenprüfer

§ 16  Geschäftsjahr
§ 17  Versammlungen
§ 18  Ordentliche Mitgliederversammlung (Generalversammlung) und außerordentliche Mitgliederversammlung

§ 19  Wahlausschuss

§ 20  Haftung
§ 21  Auflösung

§ 22  Schlussstimmungen

Änderungen:

Nr.1  8. Mai 1980
Nr.2  29. Januar 1993

 

§ 1     Sitz und Verbandszugehörigkeit

 

Der am 15. Mai zu Nussbaum gegründete Verein 1. Fußballclub Nussbaum hat seinen Sitz in Nussbaum.

Seine Farben sind: Rot.

Er ist in das Vereinsregister bei dem Amtsgericht Bretten eingetragen worden und führt nach Eintragung den Zusatz „e.V.“

Er ist Mitglied des Badischen Fußballverbandes in Karlsruhe. Soweit es sich um Beachtung der Satzung, Ordnungen und Entscheidungen des Badischen Fußballverbandes handelt, gelten dessen Satzungen und Ordnungen in der jeweils gültigen Fassung rechtsverbindlich für den Verein und seine Einzelmitglieder.

Der Verein, wie auch seine Einzelmitglieder, unterwerfen sich der Rechtsprechung des Badischen Fußballverbandes und ermächtigen diesen, die ihm überlassenen Befugnisse bei der Verfolgung und Ahndung von Verstößen gegen Satzungen und Ordnungen an den Süddeutschen Fußballverband, den Deutschen Fußball-Bund zu übertragen.
Der Verein ist auch Mitglied des Badischen Sportbundes.

 

§ 2     Zweck, Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung vom 24.12.1953, und zwar insbesondere durch die Pflege, Förderung und Verbreitung der Leibesübungen, insbesondere des Fußballsports und damit der körperlichen Ertüchtigung seiner Mitglieder.

Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins nicht mehr als ihre eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Wert ihrer geleisteten Sacheinlagen zurück.
Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Die Aufgaben des Vereins vollziehen sich unter Wahrung der parteipolitischen und konfessionellen Neutralität.

 

§ 3     Mitgliedschaft

Der Verein besteht aus:

a) aktiven Mitgliedern

b) passiven Mitgliedern

c) jugendlichen Mitgliedern (unter 18 Jahren)

d) Ehrenmitgliedern

Ehrenmitglieder genießen alle Rechte eines ordentlichen Mitgliedes.
Ehrenmitglied wird, wer 25 Jahre dem Verein ununterbrochen als ordentliches Mitglied angehört.
Ehrenmitglieder, welche das 60. Lebensjahr vollendet haben, werden beitragsfrei gestellt.

Aktives Mitglied kann werden, wer das 18 Lebensjahr vollendet hat.
Passives Mitglied kann jede Person werden, die das 18. Lebensjahr überschritten hat und bestrebt ist den Vereinszweck zu fördern und zu verfolgen, sowie einen in jeder Hinsicht guten Leumund besitzt. Aktive und passive Mitglieder haben gleiche Rechte und Pflichten.

Jugendliche Mitglieder sind solche, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
Zur Mitgliedschaft und sportlichen Betätigung muss in jedem Falle eine schriftliche Erlaubnis der Eltern bzw. des gesetzlichen Vertreters vorgelegt werden. Die Überführung zu den aktiven oder passiven Mitgliedern erfolgt automatisch jeweils auf den der Vollendung des 18. Lebensjahres
folgenden Monats.

Auswärtige Mitglieder sind solche, die nicht mehr am Sitz des Vereins wohnen und infolge der damit verbundenen örtlichen Trennung gehindert sind, am Vereinsgeschehen laufend teilzunehmen. Mitglieder welche nach auswärts ziehen und die neue Anschrift dem Verein bekannt geben, werden automatisch als auswärtige Mitglieder weitergeführt.

 

§ 4     Aufnahme

Mitglied des Vereins kann jede männliche und jede weibliche Person werden deren bürgerlicher Ruf unbescholten ist.

Die Mitgliedschaft ist durch schriftliche Anmeldung zu beantragen.
Der Gesamtvorstand entscheidet über die Aufnahme oder Ablehnung.
Eine ablehnende Entscheidung ist dem Antragsteller schriftlich mitzuteilen.
Dieser kann die Entscheidung in der auf die   Ablehnung folgenden Mitgliederversammlung verlangen. Deren Beschluss ist endgültig.
Die Entscheidung erfolgt mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Stimmen.

Die vom Verein festgesetzte Aufnahmegebühr ist spätestens mit der Aushändigung der Mitgliedskarte zusammen mit dem ersten Mitgliedsbeitrag zu zahlen.
Für Schüler über 18 Jahre, Jugendmitglieder und Studierende entfällt die Aufnahmegebühr.

Juristische Personen, Handelsgesellschaften, Körperschaften, eingetragene Genossenschaften und andere Personenvereine und Personenvereinigungen mit rechtlicher Selbstständigkeit können die Mitgliedschaft ebenfalls erwerben. In diesem Falle erfolgt die Festsetzung des Mitgliedsbeitrags gesondert.
Ein schriftlicher Aufnahmeantrag ist ebenfalls Voraussetzung für die Aufnahme.

§ 5     Austritt, Ausschluss, Vereinsstrafen, Ende der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endigt durch Tod, Austritt oder Ausschluss.
Die Funktionen und satzungsmäßigen Rechte kommen damit sofort zum Erlöschen.

Der Austritt kann jederzeit durch schriftliche Mitteilung an den Verein erfolgen.
Die Beitragspflicht erlischt erst mit Quartalsende. Der Verein behält sich das Recht vor, beim Austritt oder Ausschluss bestehende Beitragsrückstände innerhalb Jahresfrist einzufordern.
Vorausgezahlte Beiträge werden nicht zurückerstattet.

Der Ausschluss eines Mitgliedes kann durch den Gesamtvorstand aus folgenden Gründen erfolgen:

a.) wenn ein Mitglied längere Zeit seinen Verpflichtungen gegenüber dem Verein nicht nachgekommen ist
und trotz mehrmaliger Aufforderung seinen Zahlungen nicht nachkommt.

b.) bei groben oder wiederholten Vergehen gegen diese Vereinssatzung, sowie wegen grob unsportlichen
Betragens.

c.) wegen unehrenhaften Verhaltens, Unehrlichkeit oder sonstiger, das Ansehen des Vereins schädigender
oder beeinträchtigender Handlungen.

Das Mitglied ist vorher schriftlich zu hören, sofern seine Anschrift bekannt ist.
Von der Entscheidung ist dem Mitglied schriftlich durch eingeschriebenen Brief Mitteilung zu machen.
Es kann innerhalb von einer Woche gegen die Entscheidung Einspruch bei dem Ehrenrat des Vereins einlegen.
Dessen Entscheidung ist dem Mitglied ebenfalls durch eingeschriebenen Brief zuzustellen.
Dem Mitglied bleibt sodann der ordentliche Rechtsweg offen.

Eine Anrufung der Mitgliederversammlung ist unzulässig.
Der Ausgeschlossene verliert jeden Anspruch an den Verein, bleibt jedoch für einen dem Verein zugefügten Schaden haftbar.
Dem Verein gehörende Inventarstücke, Sportausrüstungen und Gelder etc., die sich in seinem Besitz befinden, sind sofort zurückzugeben.

Außerdem können gegen Vereinsmitglieder disziplinarische Strafen verhängt werden, wenn die unter a) bis c) genannten Voraussetzungen vorliegen, ohne dass der Ausschluss aus dem Verein in Frage kommt.

Es gelten die gleichen Verfahrensvorschriften wie für den Ausschluss.

 

§ 6     Rechte und Pflichten der Mitglieder

Ehrenmitglieder, aktive und passive Mitglieder haben gleiche Rechte im Verein. Sie haben Stimmrecht in allen Versammlungen und das Recht, an allen Veranstaltungen teilzunehmen.

Jugendliche Mitglieder haben kein Stimmrecht und sind nur mit Zustimmung des Gesamtvorstandes zur Versammlung zugelassen. Jedem Mitglied wird gewissenhafte Befolgung dieser Satzung und rege Beteiligung an den Versammlungen zur Pflicht gemacht. Außerdem wird von jedem aktiven Mitglied als selbstverständlich vorausgesetzt, dass es an den angesetzten Spielen und Wettkämpfen für den Verein oder an den festgesetzten Trainingsstunden regelmäßig teilnimmt und den Anordnungen des jeweils hierfür Verantwortlichen Folge leistet. Fühlt sich ein Mitglied aus irgend einem Grund benachteiligt, beleidigt oder zurückgesetzt, so ist es seine Pflicht, dies sofort dem geschäftsführenden Vorstand zu melden, der dann die Angelegenheit mit dem Gesamtvorstand oder Ehrenrat schlichtet.

Es ist keinem aktiven Mitglied des Vereins gestattet, in derselben Sportart einem anderen Sportverein als aktives Mitglied anzugehören.

Für Angehörige von Betriebs- oder Firmensportgemeinschaften gelten die von dem Badischen Fußballverband erlassenen besonderen Bestimmungen.

 

§ 7     Einkünfte und Ausgaben des Vereins

 

Die Einkünfte des Vereins bestehen aus:

a) Beiträgen und Aufnahmegebühren der Mitglieder

b) Einnahmen aus Wettkämpfen sowie sonstigen Vereinsveranstaltungen

c) freiwilligen Spenden

d) sonstigen Einnahmen

Die Höhe der Vereinsbeiträge sowie der Aufnahmegebühr wird vom Gesamtvorstand unter Genehmigung der Mitgliederversammlung festgesetzt.

Die Ausgaben des Vereins bestehen aus:

a) Verwaltungsausgaben

b) Aufwendungen im Sinne des § 2

Für besondere Aufwendungen und Anschaffungen sowie Baulichkeiten ist die Genehmigung der Mitgliederversammlung einzuholen.

 

§ 8     Vermögen

Für sämtliche Verbindlichkeiten des Vereins haftet ausschließlich das Vereinsvermögen, welches aus dem Kassenbestand und sämtlichem Inventar besteht.
Überschüsse aus allen Veranstaltungen gehören dem Vereinsvermögen.

 

§ 9     Organe des Vereins

a) Vorstand (§10)

b) Mitgliederversammlung (§18)

 

§ 10   Vorstand

Der Vorstand besteht aus:

a) dem 1. Vorsitzenden

b) dem 2. Vorsitzenden

c) dem Schriftführer

d) dem Hauptkassier

e) fünf Beisitzern

Der Vorstand wird ergänzt durch Abteilungsleiter:

a) des Spielausschusses

b) der Jugendleitung

c) des Wirtschaftsausschusses

Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der 1. Vorsitzende oder der 2. Vorsitzende.
Jeder der beiden Vorsitzenden ist berechtigt den Verein allein zu vertreten.

§ 11   Vorstandswahl

Die Wahl des Vorstandes und etwaiger Ausschüsse erfolgt auf unbestimmte Zeit in der Mitgliederversammlung. Wiederwahl ist zulässig.

Für ein während der Amtszeit ausscheidendes Vorstandsmitglied hat Neuwahl in der darauf folgenden Mitgliederversammlung zu erfolgen.

Eine Amtsenthebung ist durch 2/3 Mehrheitsbeschluss aller übrigen Mitglieder zulässig.

 

§ 12   Befugnisse des Vorstandes

Der 1. oder 2. Vorsitzende vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich.
Ihm obliegt die Geschäftsleitung, die Ausführung der Vereinsbeschlüsse und die Verwaltung des Vereinsvermögens. Er kann die Vertreterbefugnisse satzungsgemäß übertragen. Der Vorsitzende leitet die Verhandlungen des Vorstandes, er beruft den Vorstand ein, so oft die Lage der Geschäfte es erforderlich macht oder drei Vorstandsmitglieder diese beantragen. Die Einladungen zu den Vorstandssitzungen sollen schriftlich erfolgen.
Der Vorstand ist beschlussfähig wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist.
Die Bezeichnung der Gegenstände der Beratung bei der Einberufung der Sitzungen ist zur Gültigkeit der Beschlüsse nicht erforderlich. Die Beschlüsse werden nach Stimmenmehrheit gefasst.
Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

Dem Schriftführer obliegt die Anfertigung der zur Erledigung der Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung erforderlichen Schriftstücke. Er hat über jede Sitzung des Vorstandes und der Mitgliederversammlung ein Protokoll aufzunehmen, insbesondere die Beschlüsse aufzusetzen.
Die Protokolle sind vom Schriftführer und vom Vorsitzenden zu unterzeichnen.

Der Kassier verwaltet die Kasse des Vereins, führt ordnungsgemäß Buch über alle Einnahmen und Ausgaben und hat der Mitgliederversammlung einen mit Belegen versehenen Rechenschaftsbericht zu erstatten. Er nimmt alle Zahlungen für den Verein gegen seine alleinige Quittung in Empfang, darf aber Zahlungen für Vereinszwecke nur auf Anordnung des Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter leisten.

Der Vorstand ist berechtigt, den Vorsitzenden oder ein anderes Mitglied des Vorstandes zur Vornahme von Rechtsgeschäften jeder Art für den Verein zu ermächtigen.

 

§ 13   Ausschüsse

Die Mitgliederversammlung der Vorstand sind berechtigt, für den ordnungsgemäßen Ablauf der Vereinsverwaltung, Ausschüsse einzusetzen deren Mitglieder nicht Vorstandsmitglieder im Sinne der Satzung sind.

Insbesondere kommen in Frage:

a) Sportausschuss

b) Veranstaltungsausschuss

c) Materialausschuss

d) Ehrenrat

Die Zahl der Mitglieder dieser Ausschüsse wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt.
Die Wahlen hierzu nimmt die Mitgliederversammlung vor.

Der Ehrenrat hat den Zweck, persönliche Streitigkeiten unter den Mitgliedern zu schlichten.
Er besteht aus einem Vorsitzenden und vier Mitgliedern.
Seine Mitglieder sind nach Möglichkeit aus den Ehrenmitgliedern des Vereins auszuwählen.

 

§ 14   Jugendleitung

Die Jugendleitung kann sich eigene, von der Mitgliederversammlung genehmigte Richtlinien für ihre Aufgaben schaffen.

Für deren Einhaltung hat der Jugendausschuss verantwortlich zu sorgen.
Er ist auch für die einwandfreie und ordnungsgemäße Verwendung der dem Jugendausschuss zugewiesenen Geldmittel verantwortlich.

 

§ 15   Kassenprüfer

Von der Mitgliederversammlung werden aus den Reihen der Mitglieder zwei Kassenprüfer gewählt. Sie müssen mindestens 25 Jahre sein. Sie sind Beauftragte der Mitgliederschaft und mit dem Hauptkassier für die Richtigkeit der Kassenführung verantwortlich.

Durch Revisionen der Vereinskassen, der Bücher und Belege haben sie sich über die ordnungsgemäße Buch- und Kassenführung des Vereins auf dem laufenden zu halten.
In jedem Quartal soll mindestens eine Revision stattfinden.

Beanstandungen der Kassenprüfer können sich nur auf die Richtigkeit der Belege und Buchungen erstrecken, nicht aber auf die Zweckmäßigkeit und die Notwendigkeit der vom Vorstand genehmigten Aufgaben.

 

§ 16   Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr fällt zeitlich mit dem Kalenderjahr zusammen.

 

§ 17   Versammlungen

In bestimmten Zeitabständen sollen Versammlungen der Vereinsmitglieder stattfinden, deren Zeitpunkt tunlichst feststehend zu wählen ist.
Die Einberufung erfolgt durch Ankündigung am „Schwarzen Brett“ im Vereinsheim oder in der etwa vorhandenen Vereinszeitschrift oder durch schriftliche Benachrichtigung aller Mitglieder.

Die Tagesordnung bedarf der Genehmigung seitens der Versammlung.
Den Vorsitz in der Versammlung führt der 1. Vorsitzende oder sein Stellvertreter.

Jedes ordentliche Mitglied ist stimmberechtigt. Bei der Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit der erschienenen Mitglieder, bei Stimmengleichheit die Stimme des Vorsitzenden.
Die Abstimmung erfolgt mündlich.
Auf Verlangen eines Mitgliedes jedoch namentlich, auf Wunsch eines Drittels der erschienenen Mitglieder geheim.

Bei Wahlen ist, wenn sie nicht durch Zuruf erfolgen, Abstimmung durch Stimmzettel erforderlich.

 

§ 18   Ordentliche Mitgliederversammlung (Generalversammlung) und außerordentliche Mitgliederversammlung

Im ersten Monat eines jeden Geschäftsjahres findet die ordentliche Mitgliederversammlung statt. Der Termin der Versammlung muss drei Wochen vorher durch schriftliche Mitteilung an alle Mitglieder bekannt gegeben werden. Anträge zur jährlichen Mitgliederversammlung sind schriftlich zu stellen und müssen 10 Tage vor der Versammlung in Händen des Vorsitzenden sein.

Regelmäßige Gegenstände der Beratung und Beschlussfassung sind:

a) Jahresberichte

b) Rechenschaftsbericht und Bericht der Kassenprüfer

c) Entlastung des Vorstandes und der Ausschüsse

d) Neuwahlen des Vorstandes und der Kassenprüfer

e) Anträge

Eine Änderung der Satzung kann nur mit einer Stimmenmehrheit von 2/3 der erschienenen Mitglieder beschlossen werden.

Zur Wahl können nur Mitglieder vorgeschlagen werden, die in der betreffenden Versammlung anwesend sind oder deren schriftliches Einverständnis mit der ihnen zugedachten Wahl vorliegt. Alle Wahlen erfolgen mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt die Wahl als abgelehnt.

Die in der Versammlung gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und vom Versammlungsleiter und Protokollführer zu unterzeichnen.

Die Entlastung des Vorstandes erfolgt durch den Vorsitzenden des Wahlausschusses, der der Versammlung auch die einzelnen Wahlvorschläge unterbreitet.
Nachdem der 1. Vorsitzende gewählt ist, übernimmt dieser den Vorsitz und die Durchführung der weiteren Wahlen. Bei Wahlen ist, wenn sie nicht einstimmig durch Zuruf erfolgen, Abstimmung durch Stimmzettel erforderlich.

In dringenden Fällen kann der Vorstand selbst oder auf Verlangen von mindestens einem Zehntel aller ordentlichen Mitglieder eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.

Für diese Versammlung genügt es, wenn die Bekanntgabe 5 Tage vor dem Termin an die Mitglieder schriftlich erfolgt.

 

§ 19   Wahlausschuss

Alljährlich kann durch die Mitgliederversammlung ein eigener Wahlausschuss, bestehend aus drei Mitgliedern, gewählt werden. Ihm sollen nach Möglichkeit Mitglieder angehören, die in langjähriger Zugehörigkeit zum Verein die Belange des Vereins kennen.

Amtierende Vorstandsmitglieder dürfen dem Wahlausschuss nicht angehören.

Der Wahlausschuss hat die Neuwahlen rechtzeitig vorzubereiten und geeignete Kandidaten für die Vereinsämter aufzustellen.
Seine Vorschläge werden der Mitgliederversammlung vorgelegt.

Der vom Wahlausschuss aus seinen Reihen gewählte Leiter hat der Versammlung als Alterspräsident die Entlastung des alten Vorstandes und die Neuwahlen durchzuführen.

Vorschläge aus der Mitgliederschaft sind 10 Tage vor der Versammlung dem Wahlausschussvorsitzenden bekannt zugeben.

 

§ 20   Haftung

Der Verein haftet gegenüber seinen Mitgliedern nicht für die bei den sportlichen Veranstaltungen etwa entstehenden Unfälle oder Diebstähle auf den Sportplätzen und in den Räumen des Vereins. Der Unfall- und Haftpflichtschutz ist durch den Badischen Fußballverband e.V. gewährleistet.

 

§ 21   Auflösung

Die Auflösung des Vereins kann erfolgen, wenn 3/4 der erschienenen Mitglieder einen diesbezüglichen Beschluss in einer jährlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung fassen.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins, soweit es die eingezahlten Kapitalteile der Mitglieder und den gemeinen Wert der von den Mitgliedern geleisteten Sacheinlagen überschreitet, der Gemeinde Nussbaum zur weiteren Verwendung im gemeinnützigen Sinne und im Interesse des Sportes zu, sofern das zuständige Finanzamt hierzu seine Einwilligung erteilt und der gemeinnützige Charakter des Vereins anerkannt ist.

 

§ 22   Schlussstimmungen

Die Satzung tritt nach Genehmigung durch den Badischen Fußballverband e.V., bei eingetragenen Vereinen auch durch das zuständige Registergericht, sowie des zuständigen Finanzamtes in Pforzheim und durch den Versammlungsbeschluss vom 30. Januar 1971 in Kraft.

Unterschriften: Es müssen 7 Unterschriften von Vereinsmitgliedern vorhanden sein.

Satzungsannahme: 30. Januar 1971
im Sportheim des 1. Fußballclub Nussbaum
in Nussbaum
unterzeichnet von:

Emil Bischoff
Herbert Hirsch
Stefan Brand
Gerhard Hirche
Erich Bischoff
Werner Kugele
Heinz Widmann

Vorstehende Satzung wurde heute in das Vereinsregister OZ. 101 eingetragen.

Bretten, den 27. März 1972

 

Satzungsänderungen

Nr. 1  8. Mai 1980

Durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom 8. Mai 1980 ist die Satzung in

§ 5  (Ausschluss),

§ 9  (Organe)

§ 10 (Vorstand)

geändert.

Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. und 2. Vorsitzende.
Jeder von ihnen ist alleinvertretungsberechtigt.

Eingetragen in das Vereinsregister des Amtsgerichts Pforzheim, OZ 529

 

Pforzheim, den 11. Juni 1981
Amtsgericht Pforzheim  - Registergericht -

 

 

Nr. 2  29. Januar 1993

 

Durch den Beschluss der Jahreshauptversammlung vom 29. Januar 1993 wurde die Vereinssatzung in folgenden Paragraphen geändert:

 

§ 3 Abs. 2 + 3 (Ehrenmitgliedschaft)

 

Eingetragen in das Vereinsregister des Amtsgerichts Pforzheim, OZ 529

 

Pforzheim, den 15. März 1993

Amtsgericht Pforzheim  - Registergericht -

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 17. November 2016 um 12:44 Uhr
 

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