20.09.2020 16 Uhr
TSV Wurmberg - FCN 0:1   (0:0)
0:1 Deniz Öztürk (48.)


Am vergangenen Sonntag gastierte die Nußbaumer Truppe beim TSV Wurmberg Neubärental. Nachdem man in Wurmberg im vergangenen Jahr die mit Abstand schlechteste Leistung der letzten Runde zeigte, war man gewillt, diese desolate Leistung vergesse zu machen. Im Vergleich zum vergangenen Sonntag startete der FCN mit Öztürk für den angeschlagenen Knodel, ansonsten vertraute Coach Gaus seiner gewohnten Stammaufstellung.
Das Spiel begann mit viel Ballbesitz für den FCN und sofort mit vielen guten Chancen in der Offensive: Deniz Öztürk verfehlte zweimal das Tor nur knapp, Simon Kauchers Kopfball fischte der Torhüter mit einer Glanzparade und Sven Godecs Geschoss prallte vom Lattenkreuz wieder zurück ins Spielfeld und leider nicht ins gegnerische Gehäuse. So musste man torlos in die Halbzeitpause gehen. Gleich nach Wiederbeginn dann das Tor des Tages: Steven Recchia spielte Deniz Öztürk frei, welcher mit links zum umjubelten Führungstreffer traf. In der Folge bestimmte der FCN aus einer achtsamen Defensive die Partie, konnte jedoch zahlreiche Hochkaräter nicht im Tor unterbringen. Sowohl Recchia als auch Becker scheiterten im Eins gegen Eins am über sich hinauswachsendem Heimgoalie. Da die Nußbaumer trotz extrem offensiver Ausrichtung der Heimmannschaft gegen Ende des Spiels nichts anbrennen ließ, wurde der dritte Sieg im vierten Spiel hochverdient eingetütet.

Es spielten:
Brecht - Penzinger, Kaucher, L. Bastian, Theurer, Baumann (85. Becker), Recchia, M. Gaus, Moser (68. M. Bastian), Öztürk (77. N. Bastian), S. Godec (63. M. Godec).

Fazit:
Das vierte Spiel ohne Niederlage und wieder kein Gegentor bekommen. Trotz einer engagierten Leistung hätte man viel früher den Sack zumachen müssen und einige der zahlreichen Hundertprozentigen verwerten müssen. Glücklich ist man beim FCN neben dem Auswärtssieg auch über das knapp 20-minütige Comeback des langjährigen Toptorjägers Nico Bastian.

13.09.2020 16 Uhr
FCN - FSV Buckenberg 0:0

Bei hochsommerlichen Temperaturen empfing der 1. FC Nußbaum am vergangenen Sonntag den FSV Buckenberg im Schlettichwald. Trainer Gaus schickte seine bisher verlustpunktfreie Mannschaft unverändert zum Auswärtssieg in Wilferdingen aufs Feld.
Der FCN startete gut und hätte bereits nach 10 Minuten nach zwei guten Chancen von Nico Knodel führen können. Ab dann übernahm jedoch der Gast aus Pforzheim das Kommando und der FCN rannte nur noch hinterher. Zwar ließ man nur eine Chance in der ersten Halbzeit zu, hier musste jedoch Co-Trainer Julian Brecht sein ganzen können auf der Linie beweisen als er aus kurzer Distanz mit einer Glanzparade rettete.
So waren die Nußbaumer Jungs gewillt, nach einer Standpauke in der Halbzeitpause, nun wieder an die Leistungen der letzten Wochen anzuknüpfen. Für den angeschlagenen Moritz Moser kam Deniz Öztürk in die Partie.
Man spielte nun mutiger und hatte endlich auch in den Zweikämpfe das nötige Durchsetzungsvermögen. In der 67. Minute wurde Öztürk fein in die Gasse bedient und konnte nur noch vom letzten Mann von hinten gefoult werden: rote Karte für Buckenberg und Freistoß für den FCN, welcher jedoch nichts einbrachte. Die Nußbaumer erhöhten nun den Druck, ohne jedoch die defensive aus den Augen zu lassen. Die Entscheidung hatte dann Steven Recchia auf dem Fuß, nachdem er fein vom agilen Öztürk freigespielt wurde, der FSV-Goalie jedoch mit einer Glanzparade retten konnte. So wurde das Spiel konzentriert zu Ende gespielt und endete mit einem für beide Teams gerechten torlosen Unentschieden.

Es spielten:
Brecht - Penzinger, Kaucher, L. Bastian, Theurer, Baumann, Recchia, M. Gaus, Moser (46. Öztürk), Knodel (75. Stein) , S. Godec (65. M. Bastian).

Fazit:
Der FCN bleibt das dritte Spiel in Folge ungeschlagen und ließ, wie schon letzte Woche in Wilferdingen, kein gegnerisches Tor zu. Nach einer absolut verschlafenen ersten Hälfte, dominierte man den zweiten Spielabschnitt und hätte mit ein wenig mehr Fortune sogar noch den Siegtreffer erzielen können.

06.09.2020

FC Alemannia Wilferdingen – FC Nußbaum 0:1

Tor: 0:1 Deniz Öztürk (84.)

 

Öztürk beschenkt sich und die Mannschaft

Bekanntermaßen ist der Rasenplatz in Wilferdingen kein sonderlich gepflegtes Grün. Wohl dem der einen der besseren Kunstrasen im Kreis Pforzheim besitzt, auf den man bei schönem Wetter ausweichen kann. Trainer Gaus musste diese Woche auf Marco Bastian verzichten, der noch an den Folgen einer Oberschenkelprellung litt. Für ihn rückte Moritz Moser in die Startelf.

 

Wie zu erwarten, waren die Nußbaumer von Beginn an damit beschäftigt, in der Defensive die Angriffe der Wilferdinger zu verteidigen. Die erste Halbzeit hatte kaum gefährliche Strafraumaktionen. Permanent anrollenden Angriffsversuche der Gastgeber wurde von der geschlossenen Defensive vor dem Sechzehner aufgehalten. Um für Entlastung durch eigene Angriffe zu sorgen, fehlte es nach den Ballgewinnen oftmals an der nötigen Ruhe am Ball und der Präzision im Passspiel. Wilferdingen konnte Torgefahr allenfalls durch ruhende Bälle erzeugen. Aber auch bei den Standards fand kein Ball den Weg auf das Tor von Brecht. So war der einzige Ball auf das Tor in der ersten Halbzeit ein Schuss von Marcel Gaus, der Soete im Tor aber keine Probleme bereitete. Nach einer intensiven ersten Halbzeit ging es torlos in die Pause.

 

Die Marschroute für die zweite Hälfte war klar: die Null muss stehen, alles in der Offensive ist Zugabe. Und so kämpfte die Schlettich-Elf weiter gegen jeden Angriff der Gastgeber. Nach 55 Minuten verließ Sven Godec nach großem läuferischem Einsatz für Deniz Öztürk das Feld. Je länger das Spiel dauerte, desto nervöser wurden die Gastgeber, denn die Nickligkeiten in den Zweikämpfen nahmen zu. In der letzten halben Stunde der Partie starteten auch die Nußbaumer immer wieder einzelnen Konter nach vorne. So setzte sich einmal Nico Knodel über die linke Seite durch, sein Schuss verfehlte jedoch das Tor. Ein anderes Mal wurde Deniz Öztürk im Rückraum bedient, aber der Schuss wurde von den Verteidigern geblockt. So kam es gegen Ende der Partie zur offensiven Zugabe. Luca Bastian wurde im Mittelkreis gefoult. Den fälligen Freistoß legte sich Deniz Öztürk gedankenschnell zurecht und hielt einfach drauf. Soete, der weit vor dem Wilferdinger Kasten stand, konnte den Ball nur noch mit den Fingerspitzen berühren und nicht mehr entscheidend abfälschen, wodurch der Ball zum umjubelten 0:1 im Tor landete (84.). Kurz darauf bekam Öztürk einen Ball in den Lauf gepasst, wieder fackelte er nicht lange, diesmal landete sein Schuss aber am Außenpfosten. Auf der Gegenseite sollten die Gastgeber nochmal die Chance zum Ausgleich erhalten. Nach einer Flanke von links stand Westphalen am langen Pfosten frei und köpfte das Leder, zum Glück für Nußbaum, am Tor vorbei. Am Ende einer aufopferungsvollen Leistung konnten sogar drei Punkte mitgenommen werden.

 

Fazit: die Schlettichtruppe hat den Kampf angenommen und 90 Minuten mit Herzblut verteidigt. Ein Geistesblitz von Öztürk ließ die Nußbaumer am Ende jubeln. Spielerisch keine Glanzleistung, aber die Aufopferung der Mannschaft für den Erfolg gab den entscheidenden Ausschlag.

PS: unsere zweite Mannschaft konnte zuvor auf dem Rasenplatz in Wilferdingen einen verdienten 1:3-Auswärtssieg einfahren.

 

 

Es spielten: Julian Brecht – Tobias Theurer, Luca Bastian, Simon Kaucher, Till Penzinger – Marcel Gaus, Steven Recchia, Nico Knodel (83. Steffen Jenner), Marius Baumann, Moritz Moser (70. Ovidiu-Nicolae Iernutian) – Sven Godec (55. Deniz Öztürk) © J. B.

30.08.2020, 15 Uhr

1. FC Nußbaum – FV Knittlingen  4:2 (3:2)

Tore: 1:0 und 2:0 Sven Godec, 3:1 Simon Kaucher, 4:1 Till Penzinger

Im ersten Saisonspiel der Kreisliga Pforzheim nach der langen Corona-Pause durfte man mit dem FV Knittlingen einen alten Bekannten aus den vergangenen Jahren im Schlettichstadion begrüßen. Trotz verschärfter Verhaltensregeln und herbstlichem Regenwetter, pilgerten zahlreiche Zuschauer nach Nußbaum, um den aktuellen Stand der ersten Mannschaft zu begutachten. Trotz urlaubs- sowie verletzungsbedingen Ausfällen konnte das Trainergespann Gaus/Brecht mit einem 16-Mann-Kader in die Partie gehen. Gleich nach Anpfiff war die taktische Ausrichtung der Gäste klar: Tief stehend die Angriffe der Nußbaumer verteidigen und dann mit Kontern vereinzelt Nadelstiche setzen. Die Heimelf agierte jedoch ruhig und erarbeitete sich mit viel Ballbesitz ihre Chancen. Nachdem Nico Knödel zwei Chancen nicht verwertet, musste ein Standard zur Führung herhalten : Luca Bastian bediente Sven Godec frei vor dem Tor, welcher den Ball nur noch im Tor versenken musste. Kurz darauf schon der zweite Treffer, als Godec nach schönem Zuspiel von Marcel Gaus mit seinem gefürchteten Rechten auf 2:0 erhöhen konnte. Nachdem Knittlingen mit dem ersten Torschuss zum Anschlusstreffer kam, konnte Simon Kaucher im direkten Gegenzug die alte Führung wieder herstellen. Wieder hielt die zwei Tore Führung nur kurz und man musste nach einer turbulenten Schlussphase mit 3:2 in die Pause gehen.

 

Die zweite Hälfte begann wieder mit einer Chance für Nico Knodel, welcher jedoch gerade noch vom generischen Verteidiger abgegrätscht werden konnte. Kurz darauf krönte sich Sven Godec dann final zum „Man of the Match“ als er nach energischen Nachsetzen im 16er klar von den Beinen geholt wurde. Till Penzinger ließ sich solch eine Gelegenheit natürlich nicht nehmen und markierte das vierte Tor für den FCN. Im Anschluss waren Highlights auf beiden Seiten Mangelware, sodass man einen hochverdienten Heimsieg im ersten Saisonspiel einfahren konnte.

 

Es spielten:

Julian Brecht, Till Penzinger, Luca Bastian, Simon Kaucher, Tobias Theurer, Marius Baumann, Steven Recchia, Marcel Gaus, Nico Knodel, Marco Bastian (Moritz Moser), Sven Godec (Manuel Godec).

 

Fazit: Mit einer kämpferisch geschlossenen Mannschaftsleistung konnte der erste Sieg im ersten Spiel eingefahren werden. Jetzt heißt es unter der Woche weiter an den Abläufen zu feilen, um so am Wochenende wieder auf den Punkt fit zu sein. Einziger negativer Randaspekt am ganzen Sonntag waren einige Gästefans, welche ab der ersten Minute des fairen und respektvollen Spiels mit Beleidigungen unter der Gürtellinie um sich warfen. Schade, dass die Freude aller Spieler, endlich wieder auf dem Platz nach Punkten wetteifern zu dürfen, durch solch ein Verhalten getrübt wurde.